Steinmarder

junger Steinmarder - (c) Alex Settari

junger Steinmarder – (c) Alex Settari

Merkmale: Der Körper der Steinmarders ist etwas kürzer als jener des Baummarders und das Fell erscheint dunkelbraun mit weißer Unterwolle. Der Kehlfleck des Steinmarders ist ebenfalls weiß, am unteren Rand ist er meist gegabelt und reicht bis auf die Vorderläufe.

Lebensraum: Steinmarder bewohnen neben Wäldern und Feldern auch gerne urbane Gebiete und sind deshalb häufig auch in Dörfern und Städten anzutreffen.

Lebensweise: Steinmarder sind häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen zu finden und bewohnen neben Steinhaufen und Holzstößen auch Scheunen, Ställe, Gartenhäuschen und Dachböden. Im Wald werden gerne Baumhöhlen als Unterschlupf gewählt. Sie leben als Einzelgänger und sind territorial. Gejagt wird hauptsächlich nachts. Die Paarungszeit liegt wie auch beim Baummarder im Juli/August. Nach einer Tragzeit von etwa 9 Monaten werden 3-4 Junge geboren.

Ernährung: Wie der Baummarder jagt auch der Steinmarder sowohl Säuger als auch Vögel. Durch die starke Nähe zu menschlichen Siedlungen werden oft auch Hausgeflügel und andere Haustiere wie Kaninchen erbeutet.

Quelle: Ekkerhard Ophoven, 2010: „Kosmos Wildtierkunde“, S. 56-57.