Praktikantinnen 2017 – Erfahrungsberichte

Seit Sommer 2012 haben BiologiestudentInnen die Möglichkeit ein Ferialpraktikum bei uns im Verein zu absolvieren und sich dieses als freies Wahlfach an der Universität anrechnen zu lassen. Hier finden sie die Erfahrungsberichte einiger Praktikantinnen von 2017:

Anna Hubmann: Für eine Biologie-Studentin wie mich, die obendrein eine ungemeine Affinität gegenüber Vögeln pflegt, war dieses Praktikum über den Sommer (hauptsächlich im Juli) geradezu optimal! Eine erstaunliche Diversität an Vögeln, dabei besonders Jungvögel, wurden teilweise im Minuten-Takt in den Verein gebracht. Viele neue Erfahrungen durfte ich besonders bei der Arbeit in der Quarantänestation machen: wie das Jugendgefieder vieler heimischer Vögel aussieht (Rotkehlchen sind als Jungvögel kaum als solche zu erkennen!), wie bzw. mit was Jungvögel gefüttert werden, abhängig davon, ob sie nun zu den Körnerfressern, Insektenfressern etc. gehören, oder auch teilweise wie die Erstversorgung der verschiedenen Tiere aussieht. Sehr freundlich und herzlich wurde ich im Verein von allen Mitarbeitern in meiner Praktikumszeit aufgenommen und ich werde mich bestimmt nächsten Sommer als freiwillige Helferin melden!

Sarah Reindl

Sarah Reindl: Ich habe im Zuge meines Biologie Studiums ein einmonatiges Praktikum absolviert. In dieser Zeit konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln wie zum Beispiel das Kennenlernen von besonderen Bestimmungsmerkmalen bei Jungvogelarten oder die richtige Futtertechnik bei Babyigel, Mauersegler und verschiedenste Vogelarten von der Kinderstube bis ins Erwachsenenalter. Außerdem habe ich Besucherführungen machen dürfen, die mir sehr Spaß gemacht haben, da ich mein bisheriges Wissen weitergeben konnte. Am Ende meines Praktikums bekam ich die Möglichkeit selber vier Igel bei mir zu Hause in Oberösterreich artgerecht auszuwildern. Für dieses Erlebnis bin ich sehr dankbar. Mir wurde bewusst wie wichtig es ist, dass es diese Einrichtung gibt, da sonst so viele Wildtiere verenden würden. Nicht nur die Pflege vor Ort sondern auch die telefonische Beratung und Unterstützung kann vielen Tieren das Leben gerettet werden.