Wildkaninchen

Wildkaninchen © Daniela Großmann

Merkmale

Wildkaninchen sind kleiner als Feldhasen und ihr Fell ist grau gefärbt. Die Löffel sind ebenfalls kürzer als die des Feldhasen und haben keine schwarze Spitze, auch die Blume ist vollständig weiß gefärbt.

Lebensraum

Das Wildkaninchen bevorzugt trockene und sandige Gebiete, in denen es seine Erdbaue graben kann. Es siedelt sich gerne an Waldrändern, Hängen und in lichten Baumbeständen an, kann aber durchaus auch in baum- und strauchfreien Gebieten vorkommen. Als Kulturfolger bewohnt es mittlerweile auch Parks, Gärten und Friedhöfe.

junge Wildkaninchen
junge Wildkaninchen © Verein für kleine Wildtiere

Lebensweise

Wildkaninchen leben gesellig in Familiensippen mit strenger Rangordnung. Der Bau ist Zentrum des Familienlebens und wir bei schlechtem Wetter auch als Rückzugsort genutzt. In der Rammelzeit (Paarungszeit) von Februar/März bis Juli/August umwirbt der Rammler die Häsin. Nach einer Tragzeit von 28-31 Tagen gräbt die Häsin eine blind endende Setzröhre, deren Kessel sie mit Gras und Wolle auspolstert. Dieser Kessel liegt bis zu 200m vom eigentlichen Bau entfernt. Die 3-7 Jungtiere kommen blind und nackt zur Welt und werden etwa 4 Wochen gesäugt bis sie den Bau verlassen. Durch die kurze Trag- und Säugezeit sind pro Jahr 3-5 Sätze möglich.

Ernährung

Das Nahrungsspektrum der Wildkaninchen ähnelt dem des Feldhasen und umfasst verschiede Kräuter, Gräser und Feldfrüchte. Die Äsungsflächen liegen meist in der Nähe des Baus.

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