Schreitvögel

junger Graureiher © Anna Gmeiner

Merkmale

Schreitvögel sind mittelgroße bis große Vögel, mit charakteristisch langen, stelzenartigen Beinen, welche keine Schwimmhäute zwischen den Zehen besitzen. Die Schnäbel und Hälse von Schreitvögeln sind ebenso lang. Im Flug bleibt der Hals entweder ausgestreckt, wie z.B. bei Störchen oder der Hals wird eingezogen, wie es Reiher tun.

Schwarzstorch © Anna Gmeiner

Lebensweise

Schreitvögel leben sowohl als Einzelgänger, als auch in Kolonien. Bei vielen Arten handelt es sich um Zugvögel und die meisten Arten sind monogam. Unter ihnen gibt es tag- und nachtaktive Tiere. Schreitvögel sind an offenes Gelände und Wasserlandschaften wie flache, stehende Gewässer angepasst. Hier bewegen sie sich langsam fort und lauern geduldig auf Beute. Beim Erblicken der Beute stoßen sie mit ihrem langen Schnäbeln blitzschnell zu. Rasche Ortwechsel und das Zurücklegen weiter Distanzen erfolgen im Flug.

Zwergdommel © Anna Gmeiner

Ernährung

Das Nahrungsspektrum von Schreitvögeln ist je nach Art breit unterschiedlich breit gefächert und beinhaltet Insekten, Schnecken, Krebstiere, Fische, Amphibien, Reptilien bis hin zu kleinen Säugetieren.

Beispiele – Arten: Weißstorch, Schwarzstorch, Graureiher, Silberreiher, Rohrdommel, Zwergdommel, Löffler

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