Greifvögel

Mäusebussard © Laura Pabst

Merkmale

Greifvögel haben kräftige Füße mit scharfen Krallen, einen Hakenschnabel und große Augen für ein großes Sehfeld. Die Weibchen sind meist größer und schwerer als Männchen. Je nach Lebensraum gibt es unterschiedliche Anpassungen der Flügel und Schwanzfedern. Greifvögel, die hauptsächlich Wälder bewohnen, sind durch kurze Flügel und lange Schwanzfedern gekennzeichnet. Greifvögel in offenen Landschaften haben hingegen lange Flügel.

Sperber © Verein für kleine Wildtiere

Lebensweise

Greifvögel sind tagaktiv und ergreifen ihre Beute aus dem Flug. Mit Hilfe ihrer kräftigen Fänge und der scharfen Krallen wird die Beute getötet. Greifvögel nisten auf Bäumen und Felsen, manche am Boden. Dabei errichten sie einen Horst, wobei das Männchen das Material herbei trägt und das Weibchen das Nest errichtet. Die meisten Greifvogelarten sind monogam und beide Geschlechter sind an der Brutpflege beteiligt. Die Jungen sind Nesthocker und werden von den Eltern versorgt bis sie selbst in der Lage sind zu jagen.

Wespenbussard © Daniela Großmann

Ernährung

Greifvögel ernähren sich großteils aus fleischlicher Nahrung. Zum Nahrungsspektrum zählen kleine bis mittelgroße Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und Wirbellose. Ebenso wie Eulen werden unverdauliche Nahrungsbestandteile in Form eines Gewölles hochgewürgt.

Beispiele – Arten: Mäusebussard, Wespenbussard, Habicht, Sperber, Rohrweihe

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