Iltis

junger Iltis © Verein für kleine Wildtiere

Merkmale

Der Körperbau des Iltis ähnelt dem des Marders, allerdings ist der Schwanz beim Iltis deutlich kürzer und weniger buschig. Am Rücken ist der Iltis dunkelbraun gefärbt, wobei die gelbliche Unterwolle deutlich sichtbar ist. Bauch, Kehle, Schwanz und Pfoten sind dagegen fast schwarz gefärbt. Auffallend sind die helle Gesichtsmaske und die weißen Ohrränder. Zur Feindabwehr dienen dem Iltis zwei Stinkdrüsen (Analdrüsen), aus denen bei Bedrohung ein übel riechendes Sekret abgegeben werden kann!  

Iltisbaby © Verein für kleine Wildtiere

Lebensraum

Iltisse kommen sowohl im Wald als auch in der freien Landschaft vor und sind durchaus auch in der Nähe menschlicher Siedlungen anzutreffen. Bevorzugt halten sich die Tiere in der Nähe von Gewässern auf. Vor allem in der kälteren Jahreszeit besiedeln Iltisse auch gerne Scheunen und Ställe.

junge Iltisse © Verein für kleine Wildtiere

Lebensweise

Der Iltis ist fast ausschließlich nachtaktiv, tagsüber dienen ihm unter anderem  Stein- oder Reisighaufen, Holzstapel und Kaninchenbauten als Unterschlupf. Nach der Ranz (Paarungszeit) von März-Juni, gebärt das Weibchen nach einer Tragzeit von 41-43 Tagen in einem Erdbau oder einem anderen sicheren Unterschlupf 3-8 Junge. Die Jungtiere sind die ersten 4 Wochen blind und werden etwa 5 Wochen lang von der Fähe gesäugt. Im Herbst sind die Jungtiere bereits selbstständig!

Ernährung

Der Iltis jagt bevorzugt in der Nähe von Gewässern, wo er Ratten, Mäuse, Amphibien und Reptilien erbeutet. Außerdem zählen auch Insekten und Eier zu seinem Nahrungsspektrum. Bei Gelegenheit werden auch junge Hasen, Fasane etc. erbeutet. 

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